Wasser ist Leben
Unser Wasser ist getestet
Hohe Qualität zu fairen Preisen

Senkung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes

von 7 % auf 5 % ab dem 01.07.2020 für Trinkwasserlieferung

Zum Stichtag 01.07.2020 wird der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von bisher 7 % auf 5 % reduziert.

Der gekürzte Steuersatz von 5 % gilt für den gesamten Jahresverbrauch 2020, da die Gebührenpflicht erst im zweiten Halbjahr 2020 entsteht und abgerechnet wird.
Es bleibt bei den gleichbleibend hohen Abschlagszahlungen zum 31.05., 31.08. und 30.11.2020.
Diese Beträge werden bei der Abrechnung des Jahresverbrauches berücksichtigt. Eine Zwischenabrechnung zum 30.06.2020 wird nicht erforderlich.
Die Jahresgebühr für den Wasserverbrauch des gesamten Veranlagungszeitraum 2020 wird auf der Grundlage des Zählerstands abgerechnet, der zum Ende des Jahres ermittelt wird.
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung
Ihr
Zweckverband
Haslach-Wasserversorgung


Trinkwasser: Länger stehendes Wasser in Leitungen vermeiden

Wie Sie sicherlich bereits wissen, kann das „Coronavirus“ unserem Trinkwasser nichts anhaben. Vom Grundwasserwerk bis zu uns nach Hause strömt das Wasser in weitgehend geschlossenen Systemen, so dass selbst unsere Mitarbeiter nicht damit in Kontakt kommen. Zuvor hat es lange Grundwasserpassagen hinter sich und wurde auf natürliche Weise gereinigt und ist hygienisch einwandfrei. Unser Trinkwasser kommt selbstverständlich auch weiterhin in gewohnter Weise bei Ihnen in bester Qualität an.

Allerdings haben in der aktuellen Krise viele Einrichtungen, Betriebe, Ferienwohnungen usw. für eine noch unbestimmte Zeit schließen müssen oder stehen leer.

Es ist wichtig zu wissen, dass länger stehendes Wasser in den Hausinstallationen schädlich sein kann.
Bitte spülen Sie daher stillstehende Leitungsstränge in ruhenden Betrieben, Ferienwohnungen, Tourismuseinrichtungen usw. zweimal wöchentlich gründlich durch.
Öffnen Sie dazu alle Zapfstellen in den Einrichtungen, insbesondere auch auf den Endsträngen der Leitungen. Erst wenn das Wasser mit etwa gleichbleibender Temperatur aus den Zapfstellen kommt, ist der Inhalt der Hausinstallation umgesetzt. Stehendes Wasser kann aufkeimen. Zudem können sich darin Metalle aus der Hausinstallation anreichern. Die Folgen sind „rostig“ aussehendes Wasser und zugesetzte Perlatoren, z.B. durch Zinkgeriesel. Vergessen Sie auch nicht Ihre Warmwasseraufbereiter. Vielleicht haben Sie sie niedriger oder ganz ausgeschaltet, um Energie zu sparen. Das ist sicherlich sinnvoll. Allerdings: Die Warmwasseraufbereiter und die zugehörigen Entnahmearmaturen (z.B. Duschköpfe) könnten unter Umständen einen Nährboden für Legionellen werden. Bringen Sie die Anlage daher gelegentlich auf hohe Temperaturen, um ein Legionellenwachstum auszuschließen.
 

Lassen Sie uns gut vorbereitet sein, wenn hoffentlich bald alles wieder anläuft. Bis dahin wünschen wir alles Gute.
 

Ihr
Zweckverband Haslach-Wasserversorgung


Vergrößerter Zweckverband Haslach-Wasserversorgung tagt zum ersten Mal in Vogt

Zur konstituierenden Sitzung hat sich die Verbandsversammlung des Zweckverbands Haslach-Wasserversorgung getroffen. Die Anzahl der Verbandsräte ist von 15 auf 21 gestiegen. Mit dem Beitritt der Gemeinde Vogt sind 4 Sitze hinzugekommen. In Bodnegg und Tettnang werden mehr Einwohner versorgt, so dass jeweils ein zusätzlicher Vertreter in der Verbandsversammlung hinzugekommen ist. Da zwei altgediente Räte nach der letzten Kommunalwahl ausgeschieden sind, konnten somit insgesamt 8 neue Verbandsräte begrüßt werden. Amtzell wird von Bürgermeister Clemens Moll und Imelda Schell, sowie Martin Weber vertreten. Bodnegg durch Bürgermeister Christof Frick, sowie Daniel Stier und Franz Zwisler. Meckenbeuren durch Bürgermeisterin Elisabeth Kugel. Neukirch durch Bürgermeister Reinhold Schnell und Udo Hunstiger. Tettnang durch Bürgermeister Bruno Walter, Ortsvorsteher Peter Bentele, Ortsvorsteher Hubertus von Dewitz und den Stadträten Karl-Josef Aicher, Andreas Huchler und Konrad Renz. Vogt von Bürgermeister Peter Smigoc, Ralph Buemann, Peter Geiger und Christian Uelk. Wangen i. A. von Oberbürgermeister Michael Lang und Ortsvorsteher Roland Gaus. Mit Dankesworten verabschiedet wurden die beiden ausgeschiedenen Verbandsräte Hans-Josef Gindele (Tettnang) nach insgesamt 15 Jahren Zugehörigkeit und Dieter Franke (Bodnegg) nach 5 Jahren.
 

Die neue Verbandsversammlung durfte auch gleich den Verbandsvorsitzenden und seine beiden Stellvertreter neu wählen. Die Führungsspitze wurde jeweils einstimmig wiedergewählt. Neukirchs Bürgermeister Reinhold Schnell führt den Verband schon seit 12 Jahren an und wird die Verantwortung auch für die weiteren 5 Jahre übernehmen. Ebenfalls bestätigt wurden die Bürgermeister Christof Frick und Clemens Moll. Geehrt wurden langjährige Mitarbeiter, so sind Geschäftsführer Ralf Witte und Wasserwärter Manfred Martin schon seit über 30 Jahren beim Zweckverband beschäftigt.
 

Der Jahresabschluss 2018 wurde von Steuerberater Dr. Andreas Dahlke von der Steuerkanzlei Schönwetter, Striedacher und Partner aus Tettnang vorgelegt. Aufgrund der hohen Investitionen von rund 2,9 Millionen Euro ist die Bilanzsumme auf über 14,2 Millionen Euro angestiegen, dabei entfallen auf das Anlagevermögen rund 10,6 Millionen Euro. Die Höhe der Einnahmen und Ausgaben aus der Gewinn- und Verlustrechnung betragen rund 2,8 Millionen Euro. Auf der Einnahmeseite sind vor allem die Erlöse aus Wasserverkauf von über 1,7 Millionen Euro zu benennen. Im Hitzesommer 2018 wurden rund 1.033.630 Kubikmeter Wasser abgegeben, das sind gut 80.000 Kubikmeter mehr als im Durchschnitt der Vorjahre.
 

Auch im Bereich der Sanierungen wurde viel Geld aufgewendet, so dass im Ergebnis ein Verlust in Höhe von 490.495 Euro auszuweisen ist. Rückblickend wurde noch von den abgeschlossenen Baumaßnahmen rund um Tettnang und dem Verbundsystem zwischen Amtzell und Vogt berichtet.
 

In den nächsten Jahren wird sich der Zweckverband schwerpunktmäßig dem Thema Energiemanagement zuwenden. Der Chef des Biberacher Ingenieurbüros Wasser-Müller, Herr Dipl. Ing. Steffen Eckhardt zeigte auf, wie nach und nach die Pumpenaggregate ausgetauscht und die Behälterbewirtschaftung umgestellt werden soll um mehr Energieeffizienz zu erreichen. Gleichzeitig soll eine autarke Notstromversorgung aufgebaut werden um Versorgungssicherheit weiter zu erhöhen.
 

Der Zweckverband Haslach-Wasserversorgung versorgt in seinen 7 Mitgliedsgemeinden zwischenzeitlich rund 23.500 Einwohner. Außerdem ist man für die technische Betriebsführung in der benachbarten Gemeinde Grünkraut mit weiteren 3.200 Einwohner für die Trinkwasserversorgung verantwortlich. Insgesamt werden inklusive dieser technischen Betriebsführung 4 Wassergewinnungsanlagen, 10 leistungsfähige Zwischenpumpstationen und 11 Wasserhochbehälter mit einem Gesamtspeichervolumen von über 10.000 Kubikmeter Wasser und einem Verteilungsnetz von rund 300 Kilometer Länge betrieben. Geschäftsführer Ralf Witte erläuterte sehr anschaulich wie die komplexen Versorgungszonen funktionieren und auf welchem Weg das Trinkwasser seinen Weg nimmt um beim Wasserabnehmer anzukommen. Seit Anfang der 1990er Jahre wurden praktisch in alle Himmelsrichtungen sehr leistungsfähige Trinkwasserverbundsysteme zu den benachbarten Versorgern aufgebaut. Zwischenzeitlich ist es gelungen, jede Versorgungszone und vor allem die Hauptortschaften aus jeweils zwei unabhängigen Richtungen zu versorgen. Diese Verbundsysteme haben sich insbesondere im extremen Trockenjahr 2018 bestens bewährt. Neben den eigenen Förderleistungen in den Grundwasserwerken wurde Wasser der Verbundpartner in einer Größenordnung von 290.000 Kubikmeter bezogen und gut 110.000 Kubikmeter weiter transportiert um das Wasser an anderer Stelle wieder an die Verbundpartner abzugeben.
 

Zweckverband

Haslach-Wasserversorgung

gez. Ralf Witte

Haslach Wasserversorgung Zweckverband

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Der Zweckverband Haslach-Wasserversorgung ist in sieben Verbandsgemeinden für die Trinkwasserversorgung zuständig. In den Gemeinden Amtzell, Bodnegg, Vogt und Wangen im Allgäu im Landkreis Ravensburg, sowie Meckenbeuren, Neukirch und Tettnang im Bodenseekreis werden insgesamt ca. 23.350 Menschen mit Trinkwasser versorgt. 

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